So wird der eigene Prozessor von Fremden genutzt

Das Phänomen ist nicht längst nicht neu: Hacker infizieren seit geraumer Zeit Computer ahnungsloser Anwender und verdienen sich dabei eine goldene Nase.

Aber nicht nur durch „gewöhnliche“ Eindringlinge wird man schnell zum Opfer: Auch durchs Surfen im Netz.

Auch der Besuch einer Internetseite kann den eigenen Prozessor zur „Gelddruckmaschine“ machen, wie die Süddeutsche so treffend ausdrückt.

Durch den Internetbrowser zum Prozessor

Über den Internetbrowser zum Prozessor: So nutzen Hacker Ihre Hardware
Über Ihren Browser gelangen Seitenbetreiber an Ihre Rechenleistung. Ob Sie dabei ein Mobilgerät oder einen Desktop-Computer nutzen, spielt für die Hacker keine Rolle.

Ihnen fällt nicht einmal auf, dass an der Internetseite, die Sie vielleicht sogar regelmäßig besuchen, etwas nicht stimmt. Das Nutzen die findigen Seitenbetreiber natürlich aus und sorgen mit einem kleinen Skript mit auch noch wenigen Zeilen Programmiercode für die vollständige Auslastung Ihres Systems.

Auf welchem Gerät Sie die Internetseite besuchen, spielt dabei keine Rolle.

So sorgt das auf der Seite eingeschleuste Skript dafür, dass Ihr Prozessor oder Ihre Grafikkarte im Hintergrund bekannte Kryptowährung herstellt, während Sie auf der Internetseite verweilen. Dabei muss der Betreiber der Seite nicht einmal Schuld sein: In den meisten Fällen wissen diese gar nichts von der Infektion Ihrer Seite und wurden selbst Opfer eines Hacker-Angriffs.

Man muss sich sicher nicht mit komplexen Kryptowährungen, Aktien oder der Kompromittierung ahnungsloser Webseiten-Besucher beschäftigen, um im Internet Geld zu verdienen.  Mitunter gibt es das beste online Casino mit Booming Gold oder Gold Rush um spielend auf große Schätze und Gewinne zu stoßen.

So schützen Sie sich beim Surfen vor Schadsoftware

Während Anti-Viren Programme sich mindestens seit Windows 10 nicht als sonderlich hilfreich erweisen, kann ein Werbeblocker oft Abhilfe schaffen.

Mit sogenannten AdBlockern können Sie sich häufig vor Schadsoftware schützen.
Mit sogenannten AdBlockern können Sie sich häufig vor Schadsoftware schützen.

Diese AdBlocker sorgen dafür, dass Internetseiten Skripte, die bekannter Weise schädlich sind, gar nicht erst laden können. Zusätzlich werden bekannte Werbe-Anbieter blockiert, was maßgeblich zum Schutz Ihrer Daten beiträgt.

Ich rate Ihnen allerdings vom nahmhaften Adblocker AdBlock Plus von der zwielichtigen Eyeo GmbH ab. Die Gründerszene liefert unter anderem einige Gründe dazu, warum das Geschäftsmodell dieses Anbieters äußerst bedenklich ist und gerade den Endnutzern am meisten schadet.

Greifen Sie definitiv zu uBlock Origin, einer quelloffene, kostenlose und kampferprobte Software von Raymond Hill. Auf der nachfolgenden GitHub-Seite finden Sie Download-Links für uBock Origin für alle gängigen Browser.

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