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Aktualisiert

WordPress Meta Description einfügen – mit und ohne Plugin

So fügst du in WordPress eine individuelle Meta Description ein: über ein SEO-Plugin oder sicher per Custom Field und wp_head-Hook.

Kurzantwort: Nutzt deine Website bereits ein SEO-Plugin, pflegst du die WordPress Meta Description am einfachsten in dessen Snippet-Editor. Ohne Plugin kannst du pro Beitrag ein benutzerdefiniertes Feld namens description anlegen und dessen Wert über den WordPress-Hook wp_head als <meta name="description"> ausgeben. Verwende nur eine der beiden Methoden, sonst entstehen doppelte Description-Tags.

Stand: 4. September 2026. Der ursprüngliche Beitrag erschien 2014; der Code und die Anleitung wurden vollständig überarbeitet.

Was ist eine Meta Description?

Die Meta Description ist eine kurze Beschreibung des Seiteninhalts im HTML-Kopf. Google erstellt Suchergebnis-Snippets hauptsächlich aus dem sichtbaren Seiteninhalt, kann aber die Meta Description verwenden, wenn sie die Seite besser beschreibt. Eine bestimmte Darstellung oder Länge ist deshalb nicht garantiert. Das erläutert die Dokumentation von Google Search Central.

Schreibe für jede wichtige Seite eine eigene, konkrete Beschreibung. Sie sollte die Suchabsicht beantworten und den Inhalt korrekt zusammenfassen, statt nur Keywords aufzuzählen.

Variante 1: Meta Description mit SEO-Plugin einfügen

Wenn Yoast SEO, Rank Math oder ein anderes SEO-Plugin bereits die Metadaten deiner Website verwaltet, bleib bei diesem Weg:

  1. Öffne den Beitrag oder die Seite im WordPress-Editor.
  2. Öffne den Snippet- oder Suchvorschau-Bereich deines Plugins.
  3. Trage eine individuelle Meta Description ein.
  4. Aktualisiere den Beitrag und prüfe den HTML-Quelltext auf genau ein <meta name="description">.

Die genaue Bezeichnung des Feldes hängt vom Plugin und seiner Version ab. Ergänze nicht zusätzlich den folgenden Code, solange das Plugin bereits einen Description-Tag ausgibt.

Variante 2: WordPress Meta Description ohne Plugin einfügen

Für eine kleine Website kannst du die Beschreibung in einem WordPress-Custom-Field speichern. WordPress behandelt benutzerdefinierte Felder als Schlüssel-Wert-Paare. Im Block-Editor ist der Bereich standardmäßig ausgeblendet; du aktivierst ihn über Optionen → Einstellungen → Allgemein → Erweitert → Benutzerdefinierte Felder und lädst den Editor neu. Die Schritte sind in der offiziellen Anleitung Assign custom fields dokumentiert.

Schritt 1: Custom Field anlegen

Lege im gewünschten Beitrag oder auf der Seite dieses Feld an:

  • Name: description
  • Wert: die individuelle Beschreibung der Seite

Schritt 2: Sichere Ausgabe hinzufügen

Füge den Code in die functions.php deines Child-Themes oder besser in ein kleines, eigenes Site-Plugin ein. So geht die Funktion bei einem Theme-Update nicht verloren. Der bestehende Artikel über zukunftssichere WordPress-Code-Schnipsel zeigt die Grundidee.

function pascalebeier_meta_description() {
if ( ! is_singular() ) {
return;
}
$description = get_post_meta(
get_queried_object_id(),
'description',
true
);
if ( ! is_string( $description ) || '' === trim( $description ) ) {
return;
}
printf(
"<meta name=\"description\" content=\"%s\">\n",
esc_attr( wp_strip_all_tags( $description ) )
);
}
add_action( 'wp_head', 'pascalebeier_meta_description' );

Der Code läuft nur auf einzelnen Beiträgen und Seiten, liest das Feld mit get_post_meta() und gibt bei leerem Wert keinen Tag aus. esc_attr() schützt den Wert bei der Ausgabe im HTML-Attribut. Der offizielle wp_head-Hook platziert den Tag im <head> der Seite.

Schritt 3: Ergebnis prüfen

  1. Öffne die veröffentlichte Seite im Browser.
  2. Zeige den HTML-Quelltext an.
  3. Suche nach name="description".
  4. Prüfe, dass genau ein Tag vorhanden ist und dessen content deinen Wert enthält.

Ein leerer Wert erzeugt bewusst keinen Fallback. Ein automatisch erzeugter Auszug ist oft weniger präzise als eine bewusst geschriebene Beschreibung. Wenn du automatische Fallbacks, Social-Media-Metadaten, XML-Sitemaps oder redaktionelle Vorschauen brauchst, ist ein gepflegtes SEO-Plugin meist die einfachere Lösung.

Häufige Fehler

  • Zwei Description-Tags: Plugin und eigener Code sind gleichzeitig aktiv. Entscheide dich für einen Eigentümer.
  • Unsichere Ausgabe: Gib Custom-Field-Inhalte nie ungefiltert in ein HTML-Attribut aus.
  • Code im Parent-Theme: Beim Theme-Update können Änderungen verloren gehen.
  • Eine Beschreibung für alle Seiten: Wiederholte Standardtexte helfen Lesern nicht bei der Auswahl des passenden Ergebnisses.
  • Snippet mit Garantie verwechseln: Google kann abhängig von der Suchanfrage Text aus dem Seiteninhalt zeigen.

Weitere Grundlagen findest du in meinen SEO-Tipps für WordPress-Artikel.

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