Traditionelle Branchen müssen sich anpassen, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten

Die Digitalisierung ist schon längst nicht mehr zu übersehen. Der Online-Handel vergrößert sich Jahr für Jahr, digitale Lösungen für kleine bis große Probleme wie die Suche nach dem nächsten passenden Zug bis hin zur Vermittlung von Immobilien werden von immer breiteren Bevölkerungsschichten genutzt.

Traditionelle Unternehmen, die in bisher verhältnismäßig konservativen Branchen tätig waren, haben davon zum Teil jedoch wenig gesehen und umgesetzt. Zwar umfasst die Digitalisierung nicht alle Industrien mit gleicher Geschwindigkeit – in naher Zukunft werden jedoch alle Branchen von den Auswirkungen der Digitalisierung betroffen sein. Traditionelle Unternehmer müssen sich demnach der neuen, digitalen Wirtschaft anpassen, oder Gefahr laufen, in der Zukunft Umsatzeinbußen in Kauf zu nehmen. Doch welche Maßnahmen sind die richtigen? Was kann man als mittelständischer Unternehmer der Generation 50+ tun, um digital ganz vorne dabei zu sein?

Branchenvergleich – Was macht die Konkurrenz?

Ausschließlich das eigene Kerngeschäft zu beachten, kann manchmal zu folgenschweren Fehlern führen. Es macht daher immer Sinn, die Riesen der eigenen Branche zu beobachten um festzustellen, welche Innovationen schon bald neuer Standard sein könnten. Das drückt sich von Branche zu Branche oft sehr unterschiedlich aus. Während ein Online Casino wie Mr. Green auf Kundennähe und maximale Bekanntheit setzt, kann es in hochpreisigen Geschäften oft sinnvoller sein, Online- und Offline-Werbung sowie Vermarktung auf eine kleinere, spezialisierte Zielgruppe anzusetzen. Dank seines breiten Angebots ist das bei Mr. Green nicht notwendig, weil die breite Auswahl an Angeboten die meisten Spielerwünsche von klassischen Tischspielen bis zu modernen Videoslots berücksichtigt. Andere große Online-Anbieter wie Amazon setzen auf einen ähnliche Strategie. Das Versandhaus nutzt eine Vielfalt an digitalen und nicht-digitalen Werbeformen, um jede Altersschicht und Zielgruppe zu erreichen. Die Anzahl an Firmen mit derartig riesigen Zielgruppen ist jedoch gering. Besonders bei kleineren Zielgruppen ist es allerdings elementar, den Marktplatz Internet als solchen wahrzunehmen. Spezialisierte Anbieter setzen auf sehr relevante Zielgruppen, die sie beispielsweise durch kleine und größere Influencer und genau angepasste Werbekampagnen in den sozialen Medien ansprechen. Dadurch erreichen sie einen hohen Bekanntheitsgrad innerhalb einer kleinen Nische. Besonders im B2B Bereich ist das relevant. Schließlich können die Sphären des Netz nicht nur zum direkten Verkauf an den Endverbraucher verwendet werden, sondern auch zur Vernetzung von Unternehmern, Investoren und Experten. Das auszulassen spart kurzfristig vielleicht etwas Zeit, kostet langfristig aber fast immer viel Geld.

Der digitale Fußabdruck – Was sagt das Internet über Unternehmen XY?

Das Internet vergisst nicht, lautet ein bekannter Spruch. Tatsächlich kann das Netz zur Recherche in jedem Gewerbe verwendet werden. Die Resultate einer einfachen Google-Suche können den Umsatz und Reputation der eigenen Firma stark beeinflussen. Wichtig ist es deshalb, möglichst früh damit anzufangen, die eigene Darstellung des Unternehmens zu gestalten und nach eigenen Vorstellungen zu formen. Das kann auf vielen Ebenen passieren. Zum Beispiel in der Gastronomie und Hotellerie durch Google Reviews und Feedback in den zahlreichen sozialen Medien. Hierfür sollte man am besten kreative Anreize schaffen, um positive Rezensionen zu erhalten. Schließlich machen sich in der Regel nur unzufriedene Gäste den Aufwand, die Leistung eines Lokals oder Hotels zu bewerten. Schafft man zum Beispiel durch einen Rabatt oder anderen Vorteil einen Anreiz, das Lokal zu bewerten, kann das den ersten Eindruck des Unternehmens in den Google Resultaten stark verbessern. Natürlich ist es hier dennoch wichtig, auf Fairness zu achten und lediglich die Rezension an sich, nicht die darin enthaltenen Aussagen zu belohnen.

Erfolg in den sozialen Medien – Ein Umsatzgarant

Immer mehr Menschen kaufen Produkte, die sie auf sozialen Medien präsentiert bekommen. Natürlich kann man hier Werbung schalten, das bringt aber in der Regel nicht die maximale Aufmerksamkeit, die auf Plattformen wie Instagram, Facebook oder YouTube möglich ist. Konkret kann es Sinn machen, Produzenten von Inhalten auf den Seiten dafür zu vergüten, die eigenen Produkte in ihren Videos, Fotos oder Texten einzubinden. Dafür bedarf es keine Werbebudgets in Millionenhöhe, oftmals sind bereits wenige hundert Euro Werbeausgaben, richtig einsetzt, für eine Umsatzsteigerung ausreichend.

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