In den vergangenen Jahren und Monaten ist viel über kryptographische Währungen gesprochen worden. Bitcoin und Co. haben einen wahren Hype erfahren und sind in aller Munde. In dem innovativen Bezahlsystem steckt aber noch viel mehr. Das Prinzip hinter einer Kryptowährung, die Blockchain, ist eine transparentes Verzeichnis, welches nicht nur als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann. Wir werfen einen Blick auf das Prinzip der Blockchain und die Anwendungsgebiete im Alltag.

Was ist eine Blockchain?

Bei der Blockchain handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Datenkette, die aus verschiedenen Blöcken besteht. In diesen Blöcken sind Informationen über Transkationen gespeichert. Jeder dieser Blöcke verfügt über kryptographischen Hashwert, der auf den Hashwert des Vorgängerblocks verweist. Diese gegenseitige Bezugnahme auf Vorgänger bzw. Nachfolger sorgt für die vollständige Transparenz der Transaktionshistorie. Welt.de erklärt das System der Blockchain genau.

Diese Werte sind für jeden Nutzer einsehbar, was die Blockchain nahezu manipulationssicher macht. Je länger eine Blockchain ist bzw. je mehr Datenblöcke sie enthält, desto vertrauenswürdiger ist sie, da zur Errechnung einen neuen Hashwertes alle anderen Werte berechnet werden mussten.

Was bringt die Blockchain?

Diese ständige „Selbstkontrolle“ macht die Blockchain zu einem fälschungssicheren digitalen Verzeichnis. Klar, dass dies in erster Linie bei Kryptowährungen bzw. dem Zahlungsverkehr eingesetzt wird, immerhin wurde diese Art der digitalen Buchführung für Bitcoin und Co. entwickelt.  Doch wo wird die Blockchain noch eingesetzt?

Lieferketten nachverfolgen

Für Logistikunternehmen und Paketzusteller dürfte das System ein Segen sein. Basiert das Zustellungssystem auf einer Blockchain, lassen sich Sendungen und Standorte in Echtzeit nachverfolgen. So gehören lästige der Notizen und Lieferscheine der Vergangenheit an.

Ticketverkäufe bei Großveranstaltungen

Ganz gleich, ob Großveranstaltung im Sport oder Konzertkarten, die Digitalisierung des Ticketmarkts ist schon weit vorangeschritten. So ist es keine Seltenheit mehr, dass die Eintrittskarte nicht viel mehr, als ein QR-Code auf dem Smartphone darstellt. Doch um das Ticketsystem absolut fälschungssicher zu gestalten, bietet es sich an, das Eintrittskartensystem auf einer tokenbasierten Blockchain aufzubauen. Schon letztes Jahr warnte die UEFA vor dem Ticketkauf auf dem Zweitmarkt und verhängte strenge Sanktionen gegen Drittparteien, die Tickets auf diversen Online-Plattformen verkauften. Auch dieses Jahr ist Vorsicht geboten, wenn es um den Erwerb von Champions League-Karten geht. Insbesondere das anstehende Finale, bei dem der FC Barcelona gute Chancen auf den Sieg hat, ist bei Fußballfans natürlich extrem beliebt. Bei den Online Wetten mit Betfair hat der FC Barcelona mit einer 1,52 Quote (Stand 2.5.) die besten Chancen auf den diesjährigen Titel. Die kommende Fußball-Saison verspricht jedoch Besserung in Sachen Sicherheit. Die UEFA setzt bei der EURO 2020 auf ein Blockchain-Ticketsystem. Coincorner berichtet über die neuen Wege des europäischen Fußballverbandes.

Smart Contracts für mehr Transparenz

Smart Contracts, die ohne menschliche Überwachung in Kraft treten, können auf vielen Eben hilfreich sein und bürokratische Prozesse verringern. Ohne dritte Parteien wie Notare können trotzdem rechtswirksame Verträge geschlossen werden. Dies ist beispielsweise bei Lizensierungsverfahren von Vorteil. Auch im Abonnement-Bereich sind Smart Contracts keine Seltenheit mehr. SKW Schwarz sieht hier die Zukunft im Vertragsdschungel.

Regulierung des Banken- und Finanzwesens

Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. wurden als Revolution des konventionellen Zahlungsverkehrs angepriesen. Dies kann einerseits auf den Umgang mit „realen“ Währungen an sich als auch auf den Aufbau von Aktienfonds und Plattformen bezogen werden. Dank der Blockchain können Kursverläufe in Echtzeit beobachtet werden, was die Flexibilität erhöht.

Man sieht, die Blockhain findet zahlreiche Anwendungsgebieten im Alltag.

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