Wer als Fotograf tätig ist, oder auch eine eigene Webseite besitzt, wird zu einer hohen Wahrscheinlichkeit auch fotografieren. Denn gute Fotos kann die Qualität einer Webseite enorm aufwerten. Doch die Dateigrößen der Bilder wird mittlerweile immer größer und die Bearbeitung aufwendiger. Dementsprechend wird auch ein potenter Computer benötigt. Doch mit dem Computer allein ist es nicht getan. Für eine ordentliche Bildbearbeitung wird zusätzlich noch weitere Equipment benötigt.

Welche Komponenten werden benötigt?

Zu aller erst sollte gesagt werden, dass sich fertige Computer in vielen Fällen nicht lohnen, da diese meist überteuert sind und billige Komponenten verbaut haben. Wer es sich nicht selbst zutraut einen zusammenzubauen kann bei diversen Anbietern solch einen Service hinzubuchen.

Beim Prozessor sollte darauf geachtet werden, dass dieses mindestens ein Intel Core i5 oder i7 ist. Alternativ das Gegenstück von AMD; ein Ryzen 5 oder 7. Nach Möglichkeit sollten bei einer Neuanschaffung immer Komponenten der aktuellsten Generation verbaut werden, da diese schließlich einige Jahre halten sollen. Beim Arbeitsspeicher bzw. RAM sind 8GB heutzutage Standard. Wer mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeitet, sollte lieber direkt 16GB verbauen. Vielen denken immer, dass eine gute Grafikkarte unabdingbar ist. Doch in Programmen wie Photoshop machen nur die wenigsten Filter überhaupt gebrauch von einer dedizierten Grafikkarte. Für 90 % aller Fälle reicht die integrierte Onboard Karte aus. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, für den reicht z. B. eine Nvidia GTX 1050 TI vollkommen aus. Bei der Festplatte ist unbedingt darauf zu achten, dass sowohl für das Betriebssystem als auch die Programme eine SSD benutzt wird. Eine SSD profitiert von enorm hohen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten und bietet einen enormen Geschwindigkeitsschub bei der normalen Arbeit. Eine HDD Festplatte hingegen ist langsamer und lauter und bietet sich nur noch als Datengrab an.

Die wichtigsten Komponenten neben der reinen Computerhardware

Neben dem Computer an sich gibt es 2 Geräte, welche essenziell sind, wenn man mit Bildern und somit mit Farben arbeitet. Ein Monitor und ein Kalibrierungsgerät. Beim Monitor sollte man darauf achten, dass dieser ein IPS Panel besitzt. Dieses Panel ist das Beste für eine gute Farbwiedergabe und hohe Blickwinkelstabilität. Weiterhin sollte der Monitor einen möglichst hohen Farbraum abdecken. Der SRGB Farbraum, welcher im Internet genutzt wird, sollte nahezu 100 % abdecken. Alles weitere bei einem Monitor wie spezielle Anschlüsse und eine homogene Bildausleuchtung kann als „Luxus“ bezeichnet werden und lässt sich gut bezahlen.

Die wenigsten Monitore sind im Auslieferungszustand kalibriert und zeigen daher die Farben nicht genau so an, wie sie sein sollten. Daher ist ein Kalibrierungsgerät notwendig. Dieses wird auf den Monitor gesetzt und mit Hilfe von spezieller Software werden die Farben und das Umgebungslicht gemessen. Anhand dessen wird ein Farbprofil erstellt, welches in der Grafikkarte gespeichert wird. Dieses Profil wird beim hochfahren des Computers aufgerufen, wodurch die Farben dann zu 100 % korrekt dargestellt werden.

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